Alzheimer
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Neue Ausstellung:
Was gut für mich ist
 

"So sieht eine Alzheimer-Kranke die Welt. Das Buch bietet eine außergewöhnliche Einsicht in das Leben einer Demenzkranken." stern-online

"Schönes behalte ich, was schlecht ist, vergesse ich" 

Viktoria von Grone erhält mit 57 Jahren die Diagnose Alzheimer. Eine große Kränkung für die selbstbewusste, interessierte und politisch aktive Frau. Doch sie merkt schnell: "In der Ecke sitzen zu bleiben und zu heulen bringt überhaupt nichts." Sie gründet eine Selbsthilfegruppe, um sich für die Interessen von dementen Menschen einzusetzen. Mit immer wieder neue Strategien versucht sie die Krankheit "auszutricksen". "Ich arbeite nicht mehr an meinen Defiziten. Abseits des geraden Weges mache ich jetzt, was gut für mich ist." 
In der Form eines Wechselspiels zwischen Inszenierung und Dokumentation reflektieren die Bilder ambivalente Phasen und Stimmungen im Umgang mit der sukzessiv fortschreitenden Krankheit: Begreifen, Leugnen, Anpassen, Auflehnen, ein ständiger Prozess um die Wahrung von Autonomie, Selbstbestimmung, Teilhabe und Mobilität. In den Textbeiträgen, beschreibt Viktoria von Grone die Demenzerkrankung aus ihrer Sicht.


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